Introduction

Stützpunkt-Woche Arco 2018

Stützpunkt-Woche Arco 2018

Wir beginnen die Woche mit einem Erholungstag nach mühsamer Pfingstsamstagsanreise. Sonntagabend, nach dem Kennenlern-Treffen am Campingplatz, geht es gleich zum gemeinsamen Pizza-Essen. Da dürfen auch Mann und Hund Pablo mit, die sich heuer dem Müßiggang verschrieben haben. Das wird sich als praktisch erweisen, weil so der Frühstückstisch fluchtartig verlassen werden kann, um pünktlich am Abfahrtsort zu erscheinen. Denn Frühaufstehen ist  in diesem Jahr angesagt, zum einen wegen des Andrangs am Berg, zum anderen wegen der nachmittäglich angekündigten Gewitter. Am ersten Tag steht Felsklettern für alle auf dem Programm. Bewundernd sehe ich meinen beiden Jungs, Simon und Moritz zu, wie sie leichtfüßig die Felsen erklimmen, die für mich an diesem Tag eine unüberwindliche Barriere darstellen. Gelegentlich beneide ich meinen Mann, der jetzt wahrscheinlich mit einer Tasse Espresso  auf der Terrasse sitzt und entspannt ein Buch liest. Ich freue mich schon auf den Klettersteig, der morgen dran sein wird! Wegen des im Tagesverlauf zu erwartenden Regens erklimmen wir am Dienstag die nahegelegene Schlucht zum Castello Drena, einer Tour, die zwar nicht sehr lang, aber anfangs doch recht spektakulär und ein tolles Naturerlebnis ist. Tatsächlich regnet es, als wir oben ankommen. Am Mittwoch haben wir viel Spaß am „Künstlersteig“,  mit den vielen, meist witzigen Kunstwerken am Wegesrand. Die Diskussion, ob anschließend noch geklettert werden soll, erübrigt sich, denn, kaum ist die Brotzeit beendet, fängt es an zu regnen. Daher schließen wir den Ausflug im Eis-Café ab. Am Donnerstag geht es wieder zum Klettern. Im Team mit Elena und mit Coaching-Unterstützung von Achim, der uns zeigt, wo Fuß und Hand am Fels Halt finden, klappt es heute auch bei mir besser, es beginnt mir Spaß zu machen, wenn auch bei fast jedem Schritt eine gewisse  Angst überwunden werden muss, den Halt zu verlieren. Freitag müssen sich die Kletterbegeisterten wieder der Mehrheit beugen, die sich für den wunderschönen Klettersteig über dem Gardasee, den Cima Rocca, entschieden haben. Bei ordentlicher Hitze schnaufen wir den Berg hinauf, belohnt von der einmaligen Aussicht und zum Schluss einem kühlen Bier in der Villa Alma. Fünf Abende haben wir beim gemeinsamen Essen in der netten Gruppe verbracht - Zeit für Gespräche und ein bisschen Dolce Vita, zum Abschluss dann traditionell ein Eis von der Eisdiele am Eck. Erschöpft fielen wir danach ins Bett. Es war eine schöne, wenn auch anstrengende Woche, die wir gerne nochmal mitmachen!

Bettina mit Simon und Moritz

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