Stützpunkt Inntal - Therapeutisches Klettern

Introduction

Wir starten wieder !

Wir starten wieder !

Nach langem Stillstand haben wir uns in den Pfingstferien wieder ans Klettern gewagt. Schritt für Schritt mit einem Ferienprogramm am Kletterturm in Traunstein und mit Klettern im Familienverbund, um weiterhin Kontakte zu minimieren in der Bernauer Kletterhalle. Julia und Savannah waren so lieb uns zu schreiben wie es für sie war:

Endlich
wieder Klettern!

Endlich, nach 13 Wochen ungewollter Kletterpause waren wir am 01. Juni beim Klettern am Kletterturm in Traunstein.

Wir kletterten im Familienverbund, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Mir schmerzten nach so vielen Wochen meine Hände, die sich mittlerweile zu Tussiflossen entwickelt haben. Außerdem wurden wir zu ganz schönen Luschen, so ganz ohne Muskeln. Trotzdem war es schön wieder klettern zu dürfen, in der Wand abzuhängen und nette Menschen zu treffen. Ich habe bemerkt, dass ich irgendwie momentan nur noch nicht  so schwere Routen klettern kann . Vor der Pause bin  ich andere Routen geklettert, das würde ich im Moment gar nicht schaffen. Das war schon voll die Enttäuschung, hab gedacht ich saus da jetzt jede Wand hoch.

Für die Zukunft wünsche ich mir, wieder mit anderen Jugendlichen klettern zu dürfen, weil mit Mutti und Vati ist es schon echt uncool . Aber besser als gar nicht.

Hoffentlich bekomme ich bald wieder mehr Muskeln, meine Hände brauchen wieder Hornhaut und ich wünsche mir so sehr dass alles wieder normal wird.

Autorin: Julia
Pukropski, 13 Jahre

Familien
Klettern

Heute waren meine Familie und Ich beim „Familien Klettern“, in der Kletterhalle des DAV in Bernau. Der Verein Stützpunkt Inntal hatte die tolle Idee nach der harten Kontaktsperre durch Korona eine Kletter-Möglichkeit für Vereinsmitglieder und Ihre Familien in den Pfingstferien zu schaffen, trotz immer noch bestehender Abstandsregelungen.

Das war sehr schön, zumal mein Bruder Gabriel auch integrativ teilnehmen und sich am Seil ausprobieren konnte. Mein Drillingsbruder Juan klettert schon seit er 5 Jahre alt ist beim Stützpunkt Inntal und durfte uns endlich mal sein Können zeigen. Für ihn sind Sachen wie Sichern, 8er Knoten und Abseilen normal, aber für Mama und mich nicht. Wir mussten uns das ja erstmal Alles merken bevor es überhaupt in die Wand ging. Aber dann!!! Gut gesichert ging es hoch hinauf bis ich plötzlich ganz oben war und meine Familie ganz unten.

Nun zu Mama. Normalerweise ist sie sehr mutig und so auch diesmal. Die steile Wand nahm sie in Angriff und ließ sich vom Klettern begeistern.

Dank Nataschas toller Idee hatten wir sehr viel Spaß und finden sowas sollte es nicht nur in Corona Zeiten geben.

Autorin:
Savannah Riaz 10 Jahre

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