Therapeutisches Klettern

Therapeutisches Klettern

„Der Klettersport hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer Extremsportart zum Breitensport entwickelt, an dem sich sowohl Kinder und Jugendliche als auch Erwachsene und Senioren gleichermaßen erfreuen. Die vielen positiven Effekte, die dem Klettern als Ganzkörpertraining zugeschrieben werden, ermöglichten vor kurzer Zeit den Einzug des Kletterns in die Sporttherapie. Beim „Therapeutischen Klettern“ handelt es sich um eine sehr junge Therapieform. Die ersten Ansätze gab es Ende der 80er-Jahre im psychologischen Bereich. Klettern wurde damals zur Therapie von Suchtkranken, verhaltensauffälligen Menschen sowie psychisch Kranken angewendet. Seit Anfang der 90er-Jahre wird das Klettern als Therapie ständig weiterentwickelt und findet nun auch Einsatz in der orthopädischen und neurologischen Rehabilitation.“

UMIT-Department für Medizinische Wissenschaften und Health Systems Management,
Institut für Sport-, Alpinmedizin & Gesundheitstourismus